Carport selber bauen - Baustelle, Holz-Carport

Carport selber bauen

Sie haben ein Grundstück und ein Auto, aber keinen Carport? Oder sie haben bereits eine Garage auf ihrem Grundstück, wollen aber auch, dass das zweite Familienauto nicht im Regen steht? Dann sollten Sie überlegen, ob es sich für sie lohnt einen Carport selber zu bauen. Wenn Sie einen Carport selber bauen wollen, müssen Sie einige Grundregeln und Arbeitshinweise sowie die Bauanleitung beachten, um zu einem optimalen Ergebnis zu kommen.

Doch bevor es los geht sollten Sie verschiedene Vorüberlegungen anstellen, damit das Preisleistungsverhältnis stimmt und Sie am Ende mit dem Ergebnis zufrieden sein können. Aus diesem Grund können Sie bei uns kostenlos exklusive Angebote einholen.

Und so könnte Ihr Traum-Carport aussehen – hierbei handelt es sich um einen Anbau-Carport mit Flachdach:

Carport selber bauen
Carport selber bauen – so kann der selbstgebaute Carport aussehen

Vorüberlegungen zum Carport selber bauen

Bevor Sie einen Carport selber bauen, müssen Sie sich fragen, ob der Carport am Ende auch seinen Zweck erfüllt. Ziel soll es ja sein, dass das Auto sicher im Trocknen und vor der Witterung geschützt steht – und das nach Möglichkeit zu einem guten Preis für einen Carport.

Die Luftzirkulation sollte jedoch unter keinen Umständen beeinträchtigt werden. Da nur, wenn der Wind ungehindert unter dem Carport-Dach wehen kann, auch gewährleistet ist, dass die Karosserie bei feuchter Witterung schnell und ohne Probleme trocknen kann. Tipp: Durch ein Carport Glasdach kommt dann auch zusätzlich noch Sonne hindurch. Bei einem Carport mit Walmdach hingegen kann das Wasser gut abfließen.

Das kann der Bildung von Rost und anderen Schäden durch Feuchtigkeit vorbeugen. Um beim Carport selber bauen die ungehinderte Luftzirkulation und dennoch optimale Abschirmung des Wetters zu gewährleisten, ist sowohl der Standort als auch die Bauart des Carports sorgsam zu planen! Dabei kann eine detaillierte Bauanleitung für den Carport behilflich sein – vor allem dann, wenn es sich nicht um einen Bausatz handelt.


Carport selber bauen
Carport selber bauen

Wenn Sie einen Carport selber bauen bzw. den Carport selbst aufbauen möchten, müssen Sie darauf achten, dass das Dach die Wetterseite, das heißt die Seite von der der Niederschlag in den meisten aller Fälle herkommt, gut abschirmt. Es nützt nichts, wenn Sie einen Carport selber bauen, der zur falschen Seite hin abschirmt. Des Weiteren müssen Sie sich, bevor Sie beginnen den Carport selber zu bauen, über das Aussehen und das Material im Klaren sein. Wollen sie eines aus Holz oder Metall? Wie soll das Dach beschaffen sein? Bevorzugen Sie Wellblech oder ein anderes Material?

Sie sehen, einen Carport selber bauen erfordert einiges an Vorbereitung, die Sie aber mit Sicherheit meistern werden. Dazu gehört in den meisten Fällen auch die Beschaffung einer Baugenehmigung für den Carport.

Weitere Informationen:

Google+ Seite von carport-selber-bauen.de

Carport Angebot

Und den Carport selbst aufbauen?

Wenn Sie selbst einen Carport aufbauen möchten, sollten Sie zahlreiche Dinge beachten. Auf dieser Seite fassen wir Ihnen die wichtigsten Schritte zusammen, wenn Sie selbst einen Carport aufbauen möchten.

Bevor Sie mit dem Aufbau des Carports beginnen können, sollten Sie natürlich alle wichtigen Materialien bereits gekauft und zusammengetragen haben. Wir gehen an dieser Stelle davon aus, dass Sie alle Materialien zum Carport selbst bauen vorliegen haben. Hier nun die Schritte, an denen Sie sich orientieren können (natürlich können die Schritte bei verschiedenen Carport-Modellen abweichen!).

Carport selbst aufbauen – Der Aufbau

  1. Die U- oder H-Anker mit mit Beton in den entsprechend vorgefertigten Löchern im Boden befestigen
  2. Die Balken bzw. die Pfosten locker in die H-Anker stellen und ganz leicht mit einer der Schrauben befestigen
  3. Nun die Abstände zwischen den Balken bzw. Pfosten des Carports noch einmal nachmessen
  4. Falls die Maße nicht stimmen, die Pfostenabstände beim Carport selbst aufbauen noch einmal korrigieren. Dies kann beispielsweise durch leichte Schläge mit einem Hammer geschehen
  5. Dann die Pfetten beziehungsweise die Querbalken am oberen Ende der Prosten befestigen. Als Hilfsmittel können hier Schraubzwingen zum Einsatz kommen
  6. Generell sollten alle Bauteile immer genau waagerecht bzw. senkrecht stehen. Dazu immer eine Wasserwaage bereithalten und die Lage der Pfosten bzw. der Querbalken bei Bedarf korrigieren. Ansonsten kann es bei den weiteren Schritten beim Carport selbst aufbauen Probleme geben
  7. Dann die Querbalken mit den entsprechenden Schrauben mit den Pfosten verbinden. Normalerweise sollten die Löcher vorgefertig sein. Falls nicht, mindestens 12mm Schrauben verwenden
  8. Danach die Balken mit den Pfosten verschrauben. Auch hier immer darauf achten, dass sie beim Selbstaufbau des Carports alle Teile nachmessen und immer auch eine Wasserwaage zur Hand nehmen
  9. Dann die Schrauben an den H-Annkern festziehen. Hierzu sollten am besten zwei Personen im Einsatz sein, da diese Stelle besonders fest sein muss. Schließlich liegt hierauf das Gewicht nachdem der Carport selbst aufgebaut wurde
  10. Nun steht der Grundaufbau
  11. Jetzt sollten die Kopfbänder für die Stabilisierung des Carport verbaut werden. Diese nach Möglichkeit mit zwei unterschiedlich dicken Schrauben zwischen Pfosten und Querbalken befestigen
  12. Danach kann das Giebeldreieck befestigt werden. Die Elemente sollten dabei mit stabilen Winkeleisen auf den Querbalken befestigt werden, da sie für die Stabilität des Daches nach dem Selbst-Aufbau eine wichtige Rolle spielen
  13. Je nach Länge des Carports kommen unterschiedlich viele Dachbinder bzws. Giebeldreiecke zum Einsatz
  14. Dann geht es hoch hinaus: Denn die Dachschalbretter werden am Carport-Dach angebracht. Hierbei darauf achten, dass die Bretter an der Nut genau zusammenpassen, sonst können beim Aufbau des Carports Ungenauigkeiten entstehen. Natürlich müssen die Dachschalbretter festgenagelt werden
  15. Bevor die Dacheindeckung angebracht wird, sollte eine Baufolie über der Schalung angebracht werden. Diese schützt vor dem Eintritt von Wasser. Schließlich soll das Carport ja eine trockene Überdachung für das Auto bieten
  16. Dann können (je nach Plan) die Wände für den Geräteschuppen des Carports angebracht werden
  17. Nun (je nach Bauplan) die weiteren Seitenwände und die Dacheindeckung montieren


Natürlich kann es je nach Bauart des Carports bei der Anleitung zum Carport selbst aufbauen Unterschiede geben, aber an den oben genannten Schritten können Sie sich ganz gut orientieren.

Wer einen Carport selbst bauen möchte, der sollte auf zahlreiche wichtige Dinge achten, bevor es losgeht. Viele Hausherren und Grundstücksbesucher wählen sich einen Carport aus. Häufig ist die zweite Entscheidung, dass er selbst gebaut werden soll. Das spart Kosten und senkt den Preis für den Carport.

Da der Carport im Selbstbau deutlich günstiger wird, als wenn der Carport von einem Hersteller aufgestellt wird, trauen sich viele Menschen in Deutschland selbst zu, einen Carport zu bauen. Das ist in der Theorie auch richtig so, allerdings werden viele Dinge oft nicht beachtet. So kann der Carport beispielsweise die falsche Statik haben, die Pfosten können anfangen morsch zu werden oder es gibt Ärger mit den Nachbarn aufgrund einer fehlenden Baugenehmigung. Daher möchten wir einige Gefahrenquellen beim Carport selbst bauen zeigen, die typischerweise zu Fehlern führen.

Hier die häufigsten Fehlerquellen beim Carport selbst bauen:

Baugenehmigung einholen?

Bevor man mit dem selbst bauen eines Carports beginnt, sollte man sich die rechtlichen Gegebenheiten in dem jeweiligen Bundesland bzw. der Stadt informieren. Dazu gibt es Einträge in den Landesbauordnungen, welche Rückschlüsse darauf zulassen, ob Sie eine Carport-Baugenehmigung für Ihr Vorhaben benötigen. Bevor es also zu einem Streit um den selbst gebauten Carport mit Nachbarn oder offiziellen Behörden gibt, sollte dieser Punkt auf jeden Fall ausreichend geklärt sein. Nichts ist schlimmer, als den selbstgebauten Carport dann wieder entfernen bzw. abreißen zu müssen, falls keine ausreichende Genehmigung vorliegt. Diese kann im entsprechenden Amt der jeweiligen Stadt eingeholt bzw. beantragt werden.

Lieferumfang des Selbstbau-Carports

Bevor mit dem selbst Bauen des Carports begonnen wird, sollte der komplette Bausatz auf Vollständigkeit überprüft werden. Sind also alle Boden-Anker, Pfosten, Querbalken, Blenden, Dachbalken, Schrauben etc vorhanden? Falls nicht, sollte nicht mit der Montage begonnen werden, bevor alle Teile vorhanden sind. Ansonsten kann sich das Material noch verziehen und die weitere Montage erschweren. Natürlich sollte auch das benötigte Werkzeug vollständig zur Verfügung stehen. Hierzu sollte man sich bei Beginn der Planungen eine Liste erstellen, welche Werkzeuge zu welchen Arbeitsschritten benötigt werden. Das erleichtert die Arbeit ungemein und spart Zeit.

Fundament legen? Standfestigkeit der Pfosten ist wichtig!

Macht es Sinn auch bei einem selbst gebauten Carport ein Fundament zu legen? Sicherlich ja. Zumindest sollten die Pfosten bzw. die U- oder H-Anker im Beton in der Erde befestigt werden. Da ein Carport nicht rundherum aufliegt (wie etwa eine Garage) bietet es sich an die einzelnen Pfosten im Boten festzubetonieren. Denn: Wind, Regen und Schnee können hohe Kräfte auf den Carport auswirken und daher sollte er sehr standfest sein. Den Beton kann man auch recht leicht selber mischen. In einem Baumarkt findet man beispielsweise verschiedene Fertigmischungen, die dann nur noch angerührt und in die vorgefertigten Löcher verfüllt werden müssen. Damit die Verankerungen richtig fest im Boden sitzen und die U- oder H-Anker sich nicht mehr bewegen, sollten die Fundamente bereits ein bis zwei Wochen vor dem Carport-Aufbau gegossen werden.

Standfestigkeit

Wer sich für einen Carport Bausatz beim Carport selber bauen entscheidet, der kann in Deutschland ziemlich sicher sein, dass die Statik des Carports vom Hersteller gut berechnet wurde. Es kommt in diesem Fall also nur darauf an, dass alle Arbeitsschritte sachgemäß durchgeführt und alle vorhandenen Teile verbaut und sorgfältig verschraubt werden. Dann ist die Standfestigkeit des selbst gebauten Carports gewährleistet.

Wetterfestigkeit!

Um die Wetterfestigkeit eines Carports zu gewährleisten, gibt es mehrere Methoden. Die erste Regel besagt, dass die Pfosten in einem Fundament angebracht werden sollten (siehe oben). Dabei sollte nicht das Holz direkt sondern die passenden U- oder H-Anker verwendet werden, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Dies alles dient dazu, dass die Pfosten nicht faulen, denn die Pfosten sind ein sehr anfälliges Bauteil beim Carport, da sie natürlich auch zumeist direkten Wettereinflüssen wie Regen und Sonne ausgesetzt sind. Zudem sollte das Loch des Fundamentes tief genug sein, damit es in einer frostfreien Schicht endet. Das kann dann gerne mal 70 bis 80 Zentimeter tief unter der Erde sein. Wertvoller Tipp: Das Loch am besten mit einem entsprechend großen Plastikrohr auskleiden und den Beton darin verfüllen und dann den Pfosten samt Anker darin befestigen.

Eine weitere Methode um die Wetterfestigkeit beim selbst gebauten Carport zu erhöhen ist, die Bauteile mit einer Schutzschicht zu umgeben. Hierfür gibt es zahlreiche spezielle Farben, welche das Holz schützen und den Einfluss von Wind und Wetter abmildern.

Dachauswahl und -Gefälle!

Je nach Lage und Budget sollte beim Carport selbst bauen auch auf die richtige Dachauswahl bzw. das passende Gefälle geachtet werden. Ist der Carport freistehend, bietet sich meistens ein Satteldach bzw. ein Walmdach an. Wird der Carport an einer Hauswand befestigt, bietet sich wiederum ein Flachdach oder ein Pultdach an, welches vom Haus weg abschüssig verläuft. So kann Regen und Schnee gut abfließen und die Hauswand wird nicht schmutzig.

Auch das Dachgefälle ist eine wichtige Angelegenheit. Viele Satteldächer werden beim Carport selbst bauen beispielsweise mit einem Gefälle von 15° bis 25° gebaut. Das sind die gängingen Maße. In wenigen Fällen wird auch ein Gefälle von 30° genutzt. Allerdings kommt es hier auch immer auf die Ästhetik an. Ein zu spitzes Dach mit zu viel Gefälle kann störend wirken. Außerdem wird meist mehr Material benötigt, je steiler das Dach ist.

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